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Knapp 50.000 Zuschauer verfolgen ersten Big Air-Weltcup in Asien
| Knapp 50.000 Zuschauer verfolgen ersten Big Air-Weltcup in Asien |
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Gian-Luca Cavigelli hat sich beim vierten Big Air der laufenden Saison des LG Snowboard FIS Weltcup den ersten Sieg seiner Karriere gesichert. Der 21-jährige Schweizer setzte sich vor rund 50.000 Zuschauern auf dem Gwanghwamum-Platz von Seoul mit 52,4 Punkten gegen die anderen neun Finalisten durch. Stefan Gimpl (AUT, 51,2), der bei nur mehr einem Wettbewerb dieser Disziplin (Quebec) in diesem Winter weiterhin die Weltcup-Führung inne hat und der amtierende Weltmeister Markku Koski (FIN, 50,4) komplettierten das Podium des ersten Big Air-Weltcup in Asien als Zweiter und Dritter. Schon im Verlauf des Trainings und der anschließenden Qualifikation der 29 Rider aus zehn Nationen hatte Gian-Luca Cavigelli mit eindrucksvollen Jumps unterstrichen, dass heute mit ihm zu rechnen ist. „Das ganze Set-up war unglaublich. Der Kicker war super. Es waren also richtig gute Voraussetzungen um Vollgas zu geben.“ Und das tat der momentan beste Schweizer im Big Air Weltcup, der dank der heutigen 1.000 Punkte den Rückstand auf den Träger des Gelben Trikots, Stefan Gimpl, auf 700 Punkte verkürzte. Mit starken 26,3 Punkten zog der Absolvent des Sportgymnasiums Davos als Bester der Qualifikation in die finale Runde derTop-10 ein und legte dort imposant nach. Mit einem „Backside 1080 Double Cork“ sprang er gleich im ersten Durchgang einen soliden Vorsprung auf die Konkurrenz heraus, so dass er im zweiten Sprung einen „Cab 900“ einschieben konnte, um diesen für den entscheidenden dritten Jump ordentlich drauf zu haben. „Ich wusste, dass ich nur noch einen Sicherheitssprung nach unten bringen musste. Deswegen hatte ich den Cab 900 schon im zweiten Run einmal geübt. Es ist super, dass es geklappt hat, denn am Ende geht es immer sehr eng zu“, so Cavigelli nach seinem ersten Sieg im 24ten Weltcup-Start.
Altmeister zollt Cavigelli Respekt Als Dritter war Markku Koski, der vor zehn Monaten in Korea Weltmeister geworden war, ebenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. Immerhin bedeuteten ein „Cab 900“ und ein imposanter „Backside 900 Rodeo“ am Ende den ersten Podiumsplatz im Big Air. „Ich freue mich über den dritten Platz, vor allem weil der Rodeo gut geklappt hat. Es ist schade, dass ich den Cab 1080 im ersten Durchgang nicht stehen konnte, aber ich war wohl etwas müde.“ |











