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Moskau lockt Carving-Asse mit weltweit größter Rampe zum City-Wettbewerb
| Moskau lockt Carving-Asse mit weltweit größter Rampe zum City-Wettbewerb |
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Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Nur knapp eine Woche nach den Olympischen Snowboard-Entscheidungen im Parallel Riesenslalom und genau einen Monat nach dem letzten Parallel-Rennen im Rahmen des LG Snowboard FIS Weltcup 2010 heißt es für die Carving-Spezialisten erneut das beste Wachs, den optimalen Kantenschliff und die schnellste Linie zu finden - dieses Mal allerdings auf unbekanntem Terrain. Erstmals in der Geschichte des Weltcups findet am 6. März 2010 in Moskau ein Parallel Slalom auf einer riesigen Schneerampe mitten in einer Großstadt statt.
Auf dem Gelände des Moskauer Stadtpalastes für Kinder und Jugend Kreativität wird unweit der Staatsuniversität auf einem monströsen Stahlbauwerk für die Raceboarder Wirklichkeit, was schon lange für die Big Air-Spezialisten Alltag ist: ein innerstädtischer Rampen-Wettkampf um Weltcup-Punkte mit Nachtfinale unter Flutlicht vor großer Kulisse. Rund zwei Monate hat das Organisationsteam in der russischen Kapitale für den Aufbau der mit 60 Metern Höhe, 35 Metern Breite und einer Pistenlänge von 200 Metern weltweit größten Rampe benötigt. Insgesamt besteht das 1.300 Tonnen schwere Unikat aus 156.000 einzelnen Stahlelementen, die die Grundlagenfläche für 4.000 m³ Schnee bieten. Starkes Feld beim einzigen Weltcup-Stopp in Russland
Grund genug für zahlreiche Raceboarder, dieses einmalige Erlebnis eine Woche nach den Winterspielen mitzunehmen. Zwar fehlt mit Jasey Jay Anderson (CAN) der amtierende Olympiasieger, doch mit Benjamin Karl (AUT) und Mathieu Bozzetto (FRA) führen der Zweite und Dritte von Vancouver 2010 das Feld der Männer an.
Insgesamt gehen in Moskau rund 40 Damen und 50 Herren aus 17 Ländern an den Start, um im zweiten Parallel Slalom der Saison, dem achten von zehn Parallel-Bewerben, Weltcup-Punkte zu sammeln. |









