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Snowboarderin Laböck qualifiziert sich für Vancouver

Bella in Telluride; (c) FIS: O.Kraus
Beim zweiten Weltcup im parallelen Riesenslalom in Telluride (USA) schafft Isabella Laböck nach Amelie Kober, Selina Jörg und Patrick Bussler als Vierte deutsche Snowboarderin die Olympianorm.

Nachdem sich die deutschen Snowboarder bereits beim ersten Weltcup in Telluride drei Olympia-Ticktes sichern konnten, darf sich nun auch die Chiemgauerin Isabella Laböck über einen siebten Platz und die damit verbundene Olympiaqualifikation freuen. Laböck konnte die Vorrunde als neuntschnellste beenden und setzte sich in der ersten Finalrunde gegen die Österreicherin Julia Dujmovtis durch. Sie musste sich dann aber im Viertelfinale der amtierenden Weltmeisterin Marion Kreiner (AUT) geschlagen geben. Zwei Tage zuvor schrammte Laböck nur um die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde am Finale der schnellsten 16 Damen vorbei.

Amelie Kober, die im vorangegangenen Rennen noch Rang zwei belegte, unterlag diesmal im Achtelfinale Nicolien Sauerbreij aus den Niederlanden. Kober konnte zwar im zweiten Lauf gegen die Holländerin noch einen Rückstand von 77 Hundertstel aufholen, schied jedoch zeitgleich aus, da bei Gleichstand die Schnellere des ersten Laufs als Siegerin hervorgeht. Für Kober reichte es dennoch am Ende zum zehnten Platz. Sie bleibt damit auch mit über 300 Punkten Vorsprung Führende im Parallel-Weltcup. Für die Olympischen Siele war Kober bereits qualifiziert.

Petzi zum 5. Platz; (c) FIS:O.Kraus
Anke Karstens aus Bischofswiesen, verfehlte nach einer unglücklich verlaufenen Vorrunde den Sprung in die Top-16. Damit verfehlte sie diesmal die benötigte Olympia-Norm. Die 25 hat bei den kommenden drei Weltcups noch die Chance, mit einem Platz unter den besten 16 die Kurve nach Vancouver zu kriegen. Selina Jörg aus Sonthofen belegte nur Platz 32. Dies sah die Allgäuerin nach ihrem siebten Platz zuvor und der geschafften Qualifikation für Olympia jedoch gelassen. Bei den Damen siegte Alena Zavarzina (RUS) vor Marion Kreiner (AUT) und Ina Meschik (AUT).

Bei den Herren konnte Patrick Bussler aus Aschheim erneut mit einer Top-Platzierung aufwarten. Bussler beendete das Rennen auf Rang fünf und unterlag im Viertelfinale dem Silbermedaillen Gewinner von Turin, Simon Schoch (SUI) um eine Hundertstel denkbar knapp. Ganz oben auf dem Podium standen bei den Herren die beiden Kanadier Jasey Jay Anderson und Michael Lambert. Rok Flander aus Slovenien belegte Rang 3.
 
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